Die heiligen drei Weihnachtsmärkte

So viel Peinlichkeit in der Weihnachtszeit

 
Wer kennt sie nicht, die heiligen drei Könige? Sie gehören zur Weihnachtsgeschichte wie das Jesuskind und die Krippe. Aber nun haben sie Konkurrenz bekommen. Jetzt gibt es nämlich auch die heiligen drei Weihnachtsmärkte, und zwar in Erfurt. Wie das kommt?
 
Da laut neuer Corona-Hysterie-Verordnung auf einen Weihnachtsmarkt nicht mehrere tausend Geimpfte und Genesene dürfen, werden diese Menschen jetzt auf mehrere – direkt nebeneinander liegende und mit Zäunen und Ampeln getrennte – Märkte verteilt. Pfiffig, wie hier die Stadtverwaltung in der durch den OB selbst ausgefertigten Verordnung ein Schlupfloch gefunden hat. (https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/erfurt/weihnachtsmarkt-domplatz-corona-100.html)
 
Und Oberbürgermeister Bausewein, der wie der schlaue Herr Fuchs hinter alldem steht, freut sich natürlich wie das Christkind selbst, dass in seiner Stadt weihnachtliches Flair Einzug erhält. Also zumindest für jene, die sich die Erlaubnis zum Glühweintrinken und zur Begehung dieses Marktes haben spritzen lassen.
 
Wir orakeln mal ein wenig in die Zukunft und behaupten: Wetten, dass die Landesregierung die Erfurter Weihnachtsmärkte bald untersagt, sich aber unser Oberbürgermeister wohlfeil als barmherziger Samariter inszenieren wird, der seinen Bürgern ja nur zu gerne die Weihnachtsmärkte gegönnt hätte und alles in seiner Macht Stehende getan hat?
 
Eines noch: Ginge es nach uns, gäbe es keinerlei Einschränkungen für die Erfurter, lediglich Gebote zum Schutz der Risikogruppen. Deswegen belächeln wir die jämmerlichen Versuche der Stadt, in den eigenen Verordnungen Schlupflöcher zu finden, um sich selbst übers Ohr zu hauen.
 
Fraktion der AfD im Erfurter Stadtrat
 
PS: Wir empfehlen hier den Erfurter Veranstaltern ausdrücklich, doch ähnliche Unterteilungen vorzunehmen. Die Stadt wird nämlich niemals mit zweierlei Maß messen, nicht wahr?

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