Blumen und Kohl anstelle von Beton

In Erfurt-Urbich vor den Toren der Kernstadt liegt eine landwirtschaftliche Anbaufläche von etwa 45 Hektar Größe. Dieser Fläche wurde bescheinigt, daß sie zu den besten landwirtschaftlichen Böden in der Region Mittelthüringen gehört. Obendrein fungiert die Lage sie als Kaltluftschneise, was ihr einen starken Einfluß auf das Erfurter innerstädtische Klima verschafft.
Die Stadtverwaltung und die LEG wollen diese Fläche nun für Gewerbebetriebe erschließen und vermarkten, was wir aus oben genannten Gründen entschieden ablehnen. Es gibt viele Faktoren, die gegen die Bebauung der Ackerfläche sprechen und absolut keine dafür.
Seit den letzten heißeren Sommern beispielsweise sucht die Stadt Erfurt dringend nach Lösungen, die Hitze in der Innenstadt – da in einer natürlichen Senke liegend – zu reduzieren. Was kamen damals nicht alles für Ideen auf. Aber nun will man zuerst einmal die Frischluftzufuhr kappen? Natürlich zum Wohle der Stadtkasse, da ein Gewerbegebiet natürlich Verkaufserlöse und zusätzliche Einnahmen an Gewerbesteuern in die chronisch klamme Stadtkasse spülen soll.
Was wäre unser Alternativvorschlag?
Es gibt in und um Erfurt massenhaft Altflächen ehemaliger Industriestandorte, die man nach zu erfolgender Sanierung sehr gut als Gewerbegebiete nutzen könnte. Daher ist es schlicht falsch, gesunden und sehr guten Ackerboden zu zerstören. Natürlich sind die geplanten Arbeitsplätze wichtig, aber bitte mit sorgfältiger Abwägung von Kosten und Nutzen.
Um der geplanten Umnutzung der Ackerbaufläche und auch der drohenden Enteignung der landwirtschaftlichen Pächter entgegenzuwirken, unterstützen wir eine Petition im Thüringer Landtag, die genau diesen Zweck hat. Daher bitten wir alle Bürger, die diesem Anliegen ebenfalls eine konstruktive Lösung wünschen, hier mitzuzeichnen:
Mehr Informationen finden sie auch hier:
Fraktion der AfD im Erfurter Stadtrat

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